Das ΄΄Warum” der Psychotherapie

Die Gelassenheit des Kalküls. Dies ist das Ζiel des philosophischen Denkens.

Ludwig Wittgenstein

Regelmaessig ist es so, dass man  bereits selbst aetiologische (Kausal)Hypothese über das Problem bildet, das ihn beschäftigt: er wartet nicht auf einen Psychologen um das zu tun.

Selbst wenn ein Problem weiterhin besteht, falls wir glauben dass wir es durch unseres Denken kontrollieren koennen, falls wir irgendwo finden es zuzuschreiben, manchmal schaffen wir es weiterzuertragen.

In der Tat, wenn wir beschlossen sind einen Therapeuten oder einen Psychoanalytiker zu besuchen, ist es nicht nur der praktische Teil unseres Problems, der uns am meisten betrifft. Dazu kommt ein weiterer hinzu: Dass wir nicht unser Problem mit unserem Denken ueberwaeltigen koennen.

Irgendetwas bleibt immer fuer das Denken unfassbar. Und wir fangen an das staendig zu verfolgen. Wir treten mit ihm in einem unendlichen Jagd hinein.

Man kommt zu einem Therapeuten entweder weil er neue Gedanken nicht herstellen kann (ablenkend sie zu seinem Körper oder seinen Emotionen), oder weil er zu viele Gedanken hat.

Er kommt, um ein ΄΄Paradox΄΄, eine Unmöglichkeit, und seine eigene Verlegenheit zu bezeichnen, vor etwas, das er nicht versteht,. Ein Widerspruch, das nicht durch die klassische Art und Weise gelöst werden kann.

Er bleibt vor ihm ratlos.

Er ist über nichts mehr sicher.

Er hat ΄΄zweite Gedanken΄΄. Oder er hat sie einfrieren lassen.

Man kommt mit einer Frage, die oft hinter anderen versteckt.

Alles beginnt von ihr. Diese Abfrage.

Der ganze Pfad fuer die Antwort hängt davon ab, wie sich im Verlauf der Therapie diese erste Frage artikulieren wird.